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Podiumsgespräch zur Schöpfungsinitiative:
Kirche, Gesellschaft und Verantwortung im Dialog
Volketswil, 13. Mai 2026 Im kommenden Herbst, genau am 27.9. steht im Kanton Zürich dem reformierten Stimmvolk eine richtungsweisende Abstimmung bevor: Die sogenannte Schöpfungsinitiative der reformierten Landeskirche Zürich sorgt bereits jetzt für intensive Diskussionen in Kirche, Politik und Gesellschaft. Ziel der Initiative ist es, ökologische Verantwortung stärker in kirchliches Handeln zu integrieren und konkrete Maßnahmen zum Schutz der Schöpfung zu fördern.
Vor diesem Hintergrund findet am 2. Juni eine «Gesprächsarena» in Volketswil statt und wir laden herzlich zu diesem öffentlichen Podiumsgespräch ein. Die Veranstaltung bietet eine Plattform für einen differenzierten Austausch über die Inhalte, Chancen und Herausforderungen der Initiative.
Thema:
Schöpfungsverantwortung konkret: Die Initiative der reformierten Landeskirche Zürich im Fokus
Datum und Ort:
2. Juni 2026, 19.30 Uhr, Kirchgemeindehaus
Zentralstrasse 1, 8604 Volketswil
Teilnehmende:
Vertreterinnen und Vertreter aus Theologie, Politik, sowie kritische Stimmen aus Synode und Behörden werden ihre Perspektiven einbringen. Unter anderem diskutieren:
- Pfrn. Dr. Gina Schibler, Mitglied des Initiative- Komitee
- Dr. iur. Martin Breitenstein, Synodaler liberale Fraktion
- Michael Grüebler, Grüne Volketswil
- Thomas Hug, Kirchenpflege Volketswil, Ressort Liegenschaften
Die Moderation übernimmt Pfr. Roland Portmann
Inhaltliche Schwerpunkte:
- · Welche Ziele verfolgt die Schöpfungsinitiative konkret?
- · Welche Auswirkungen hätte ihre Annahme auf kirchliche Strukturen und Finanzen?
- · Welche Rolle soll die Kirche im gesellschaftlichen Klimadiskurs einnehmen?
- · Wo liegen Chancen, wo mögliche Kritikpunkte?
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion besteht die Möglichkeit für Fragen aus dem Publikum und einen offenen Austausch.

Direkte Kommunikation hilft allen!
Volketswil, 10. März 2026 – Tobias Günter ist Pfarrer mit einer starken Sehbehinderung in der Kirchgemeinde Volketswil. Er sucht nach Wegen, theologische Sprache zu vereinfachen und empfiehlt, mutig auf Menschen mit Behinderungen zuzugehen.
Dieses Gespräch stammt aus der Reihe «Vielfältige Lebenswege» – Stimmen aus den Kirchgemeinden. Hier geht es direkt zum Interview auf der Webseite der Kantonalkirche: Link
Diese Interview-Reihe lässt auch Menschen zu Wort kommen, die in Kirchgemeinden mit Inklusion und Menschen mit Behinderungen in Berührung stehen. Denn vielerorts geschieht bereits wertvolle Inklusionsarbeit – davon wollen wir mehr erfahren. Gleichzeitig bleibt es unser Anliegen, Menschen mit Behinderungen eine Stimme und ein Gesicht zu geben und zu hören, was sie sich von einer verantwortungsvollen Kirche wünschen. Die Gespräche führt unsere Beauftragte für Inklusion, Sonja Helmer-Wallimann.

Herzlich willkommen, Pfr. Andreas Bertram
Volketswil, 16. Februar 2026 – Ich heisse Andreas Bertram-Weiss. An der Ostsee wurde ich 1968 in Kiel geboren. Oft trage ich einen maritimen Ringelpullover. Meine Frau und ich haben uns im Theologiestudium kennengelernt, gemeinsam in Heidelberg, Amsterdam, Berlin und im Ruhrgebiet gelebt, wo ich auch als Pfarrer ordiniert wurde, bevor wir 2004 in die Schweiz kamen. Fast 20 Jahre haben wir im Thurgau die Arbeit im Pfarramt und auch für die Familie hälftig geteilt. Inzwischen wohnen wir im Zürcher Oberland in Wald ZH. In der Freizeit bin ich gerne draussen, beim Joggen, Wandern, Velo fahren und ich pflege den Garten, bei schlechtem Wetter mache ich es mir oft mit einem spannenden Krimi in unserem Ohrensessel (aus einem Volketswiler Möbelhaus) gemütlich.
Neben meiner halben Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Eulachtal habe ich jetzt, wo unsere beiden Kinder Annelie und Nathan volljährig sind, Zeit für Vertretungen. Deshalb freue ich mich auf das Kennenlernen und die Begegnungen mit Ihnen, wenn wir ab März in und um Volketswil uns treffen.
Pfarrer Bertram wird ab dem 1. März seine Stelle als Stellvertreter zu 50% bis Mitte 2026 antreten. Wir wünschen Ihm schöne Begegnungen, offene Herzen und Gottes Segen!